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Die GeschichteKalabrien ist ein antikes Land und noch heute unter vielen Aspekten unbekannt. Zahlreich sind die Belege, die schon das prähistorische Zeitalter umfassen, die Siedlungen der Bruzi, die autochthone Bevölkerung bis zur „Magna Graecia“: sie sind Spuren von grundlegender Wichtigkeit für die europäische Geschichte und Kultur, die Grabungen von Sibari, Borgia, Locri und Roccelletta sowie die zahlreichen Funde, die sich in den Museen von Reggio Calabria, Crotone und Cosenza befinden. Die Hauptbevölkerungsgruppen, die das Land Kalabrien beeinflusst haben, fangen bei den hellenischen Griechen an, um weiter zu den Römern, Goten-Langobarden, Bizantinier, Normannen, Schwaben, die Anjou, Aragonner, Bourbonen und Savoyer, zu gelangen. Jeder von diesen hat fassbare Zeichen hinterlassen, architektonischer, künstlerischer, sprachlicher Art sowie in den lokalen Bräuchen und Sitten. Die ganzen Kunstschätze Kalabriens sind getränkt von diesen großen historischen Phasen, die so aus der Erinnerung unauswischbar geworden sind: Man braucht nur an die Riace-Bronzen zu denken, an die byzantinischen Kirchen von Motta San Giovanni, von Montebello und Condofuri;man braucht nur an die Schlösser von Gerace, Stilo, Bova und Vibo Valentia zu denken oder an den Codex purpureus rossanensis mit syrischer Herkunft und aufbewahrt in Rossano; man denke nur an die Gemälde von Mattia Preti und von Paolo da Mileto, an die literarischen Schriften von Folco Ruffo di Calabria, von Galeazzo aus Tarsia, von Tommaso Campanella, von Vincenzo Padula, Nicola Misasi von Corrado Alvaro und Leonida Repaci von Palmi. |
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